Worin ist unser Essen eingepackt? PE, PP, PVC, Polystyrol, …

Und überall Phtalate!

Phtalate sind Weichmacher und gelten als krebserregend und fortpflanzungsgefährdend.

Das deutsche Gesundheitsministerium stuft diese inzwischen als höchst gesundheitsgefährlich ein

– aber in Österreich wird nach dem Borealis – Unfall behauptet, dass keine Gesundheitsgefährdung besteht!

 

Die tägliche Ration Weichmacher bekommen wir bereits zum Frühstück in der Beschichtung der Milchverpackung, weiter geht’s mit Joghurtbecher und eingeschweißter Wurst!

 

Wenn der Deckel auf das Joghurt oder die abgepackte Wurst geschweißt wird, bleibt der weichmacherhältige Dampf nicht nur außerhalb des Produkts… nein, er wird mit eingeschweißt und saugt sich regelrecht in unsere Nahrung.

 

Alfred Truchsess ist Produktentwickler und schilderte in seinem Vortrag im Bio-Innovationszentrum spannende Fakten über Kunststoff. Begonnen hat für ihn alles mit einem Winzer der um Hilfe bat.

Im Boden seiner Weinberge hatten sich Unmengen von Plastikanbindeschnüre angesammelt. (Es gibt Weingärten, da bestehen bereits 30% der obersten 10cm Erde aus Kunststoffmüll!)

Alfred Truchsess produzierte Papierschnüre, welche 6 – 8 Jahre im Freien am Stamm halten.

 

Und seither wurde viel weiter entwickelt. Inzwischen gibt es Kunststoff auf Basis von Maisstärke, Kartoffel und Zuckerrohr. Aber die Zukunft liegt im Lignin! Dieses ist ein Abfallprodukt der Papierindustrie und es werden somit keine Nahrungsmittel für die Kunststoffproduktion herangezogen.

Und das Wichtigste: alle diese Plastikalternativen sind weichmacherfrei!

 

Um diese Ideen zu unterstützen bieten wir im Bio-Innovationszentrum Produkte aus natürlich nachwachsenden Rohstoffen an. Zur Zeit führen wir das gesamte Sortiment der Firmen NAKU und AJAA sowie Cateringgeschirr von BIOPACKS.